Dienstag, 27. November 2012

PAMK – Meine 2. Runde in der Weihnachtsschickerei




Endlich!! Die PAMK-Tauschwoche läuft auf Hochtouren. Dieses Mal ist es ein bisschen wie die Generalprobe für Weihnachten.  Nicht nur für uns Tauschpartner, die wieder fleißig gebacken, gekocht, gebastelt und verpackt haben, nein, auch der Postbote kann schon mal üben, mit  jeder Menge Päckchen die wartenden, vor Vorfreude gespannten Tauschpartner/innen glücklich zu machen. (Die Wundern sich bestimmt sowieso, warum in regelmäßigem Abstand so viele schön verpackte Päckchen verschickt werden :-) )

Mein Päckchen bzw. Weihnachtskiste ist heute bei meiner lieben Tauschpartnerin Hertje angekommen. Wie auch letztes Mal konnte ich mich nicht wirklich entscheiden, was ich alles machen möchte, daher gab es diesmal mehr „Kleinigkeiten“:



Feigenschnecken mit Walnüssen
(Quelle: Die Hohe Schule der Patisserie von Christophe Felder)
150 g Mehl
1 Prise Backpulver
75 g Zucker
½ Zitrone, geriebene Schale
75 g weiche Butter
1 Eigelb
1 EL Wasser

Mehl, Backpulver und Zucker verrühren. Zitronenabrieb und Butter zugeben und mit dem Knethaken vermengen. Eigelb und Wasser zugeben und alles schnell verkneten. Den Teig in Klarsichtfolie wickeln und über Nacht in den Kühlschrank legen.

200 g getrocknete Feigen
50 g Walnüsse
120 g Sahne


Die Feigen und Walnüsse im Blitzhacker zerkleinern, die Sahne zugeben und alles glatt pürieren. Den Teig vom Vorteig auf einer bemehlten Fläche ca. 3 ml dick ausrollen (ca. auf die Größe eines Backblechs). Auf Backpapier legen und kurz in den Gefrierschrank legen.
Die Feigenmasse auf dem Teig verteilen und aufrollen. Die Rolle für mind. 1 Stunde in den Kühlschrank legen. Anschließend Scheiben abschneiden, auf Backpapier legen und im vorgeheizten Ofen (180°C Umluft) ca. 10 Minuten backen.




Cantuccini 
(Quelle: http://www.cuisine.at/rezept_0620600_cantuccini_a_la_lafer.php)


200 g ganze Mandeln (mit Haut)
250 g Mehl
1 TL Backpulver
200 g Zucker
Mark 1 Vanilleschote
¼  TL gemahlener Kardamamom
½ TL gemahlener Zimt
1 Sternanis, im Mörser gerieben
¼ TL gemahlene Nelken
Salz
1 Schuss Amaretto
25 g weiche Butter
2 Eier

Alle trockenen Zutaten (bis auf die Mandeln) verrühren, Butter, Amaretto und Eier zugeben und zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Die Mandeln unterkneten und alles für 1 Stunde kalt stellen.
Den Teig vierteln, und jedes Viertel zu einer Rolle formen, auf Backpapier legen und im vorgeheizten Backofen (170°C Umluft) für 15 Minuten backen. Mit einem Sägemesser schräge Stücke abschneiden. Die Kekse mit einer Schnittfläche nach unten auf das Backblech legen und erneut für 10 – 12 Minuten backen (bis sie goldbraun) sind.



Schokocrossies mit Zimt
Eigentlich braucht man dafür ja kein Rezept, habe es aber trotzdem mal aufgeschrieben:


200 g Schokolade
50 g gehackte Mandeln
Cornflakes
Zimt

Schokolade schmelzen und die gehackten Mandeln & Zimt unterrühren, Cornflakes zugeben (nur so viele, dass alle mit Schokolade überzogen sind). Mit 2 TL kleine Portionen auf ein Backpapier legen und erneut mit Zimt bestreuen.




3erlei Schokolöffel 


Schokolöffel mit weißer Schokolade & Vanille

200 g weiße Schokolade
Mark 1 Vanilleschote




Schokolöffel mit Zartbitterschokolade, & Chili und Tonkabohne

200 g Zartbitterschokolade
Chilipulver
Tonkabohne


Schokolöffel mit Vollmilchschokolade &
Minimarshmallows


200 g Vollmilchschokolade
Minimarshmallows


Die Schokolade schmelzen und Gewürze zugeben (die Minimarshmallows habe ich direkt in den Becher gegeben und dann mit Schokolade übergossen). In kleine Plastikbecher geben und den Löffel hineinstellen. Nachdem die Schokolade wieder fest ist, den Schokolöffel vorsichtig aus dem Plastikbecher herausnehmen.




Panettone mit Feigen, Mandeln & Schokolade


400 g Mehl
100 g Zucker (ich nehme immer eine Hälfte Zucker & eine Hälfte selbstgemachten Vanillezucker)
2 Eier
2 Eigelb
1 Hefewürfel
Zitronenzeste von 1 Zitrone
175 g weiche Butter
50 g Mandelstifte
50 g Vollmilchschokolade
50 g Zartbitterschokolade
50 g gewürfelte, getrocknete Feigen
40 g Butter

Tag 1:
Die Hefe in 50 ml lauwarmen Wasser auflösen.
125 g Mehl mit dem Zucker mischen, 2 Eier und die Hefe zugeben und alles glatt rühren. Abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen (der Teig sollte Blasen werfen oder sich verdoppeln).
2 Eigelbe, Zitronenzeste unter den Teig mischen. ½ Salz mit 175 g Mehl mischen und unter den Teig kneten. Die weiche Butter gut unterkneten und nun die restlichen 100 g Mehl verkneten. Den Teig mit Frischaltefolie abdecken und über Nacht im Kühlschrank gehen lassen (mind. 12 Std.)

Tag 2:
Den Teig gut durchkneten und an einem warmen Ort erneut verdoppeln lassen.
Die Mandeln, die Schokolade und die Feigen vermischen und unter den Teig kneten. Backformen ausbuttern und den Teig hineingeben (nicht mehr als 2/3 der Backformhöhe) und erneut gehen lassen.
Sobald sich der Teig verdoppelt hat den Ofen auf 200°C vorheizen. Die restliche Butter schmelzen und den Teig damit bestreichen. Die Panettone in den Ofen geben und 10 Minuten backen lassen. Die Temperatur auf 180°C reduzieren, erneut mit Butter bestreichen und für weiter 30 – 40 Minuten backen lassen (Stäbchenprobe). Sollte der Teig zu dunkel werden, mit Alufolie abdecken.

Für die kleinen Förmchen habe ich die Panettone für 15 – 20 Minuten gebacken.




Mein Päckchen kommt (hoffentlich) morgen an, bin schon gaaaaaanz gespannt :-)

Wünsche euch eine gaaaanz tolle PAMK-Ein_und_Auspack-Woche


Eure Simone






















Sonntag, 25. November 2012

Schokokuchen #1 - Moelleux

Dieses Wochenende stand (wie bei vielen von Euch) unter dem PAMK-Stern. Es wurde gebacken, gebastelt, verziert, dekoriert, eingepackt und und und.
Damit aber nicht nur meine liebe Tauschpartnerin etwas leckeres zu naschen hat, gibt es heute einen kleinen Schokokuchen im Hause Eschhörnchen 
(eigentlich habe ich den Kuchen schon am Mittwoch gebacken, aber er schmeckte auch heute noch einfach YUMMY).


Ich habe mir letzte Woche dieses (klick) kleine Backbuch für Schokokuchen gekauft und die Rezepte klingen soooo lecker, das ich direkt einen Kuchen nachbacken musste (das schöne, es sind 8 “Grundrezepte” beschrieben , die ich alle noch in diesem Jahr nachbacken werde :-) )

Den Anfang macht:


Moelleux - der Weiche
oder Schokokuchen #1


Den Ofen auf 190°C (Umluft) vorheizen, und eine 24 cm Tarteform mit Backpapier auskleiden (wenn man die Form nur mit Butter einsstreicht kann man den Kuchen nur schwer aus der Form heben).
Die Schokolade schmelzen, die Butter zugeben und alles gut verrühren. Das Mehl auf die Schokoladenmasse sieben und unterheben.
Die Eigelbe mit der Hälfte des Zuckers schaumig rühren und die Schokoladenmasse unterziehen. Das Eiweiß mit dem restlichen Zucker steif schlagen und ebenfalls unter die Schokoladenmasse heben.
Den Teig in die Form füllen und für 20 Minuten backen.


Der Kuchen war heute noch genauso lecker, wie am Mittwoch und ist wirklich super easy zu backen.


Viel Spaß beim nachbacken!

Wünsche euch allen eine schöne PAMK – Tauschwoche. 

Simone 














Samstag, 17. November 2012

Liaison aus Blätterteig und Apfel

Heute Vormittag schwebte der Duft von gebackenen Äpfeln durch die Wohnung. Neben Tarte au citron ist Tarte Tatin mein absoluter Lieblingskuchen. Flüssiges Karamell, welches sich mit dem buttrigen Blätterteig verbindet – einfach nur lecker. Die beste Tarte Tatin gab es letztes Jahr bei Ladurée in Paris. So gut hat Butter noch nie geschmeckt :-)


Eigentlich wollte ich heute eine „normale“ Tarte Tatin backen, aber dann habe ich Maronen auf dem Wochenmarkt gesehen, und dachte mir, die passen bestimmt super zu Äpfeln und schwupsdiwups waren sie gekauft. In karamellisierter Form sind Maronen echt super (ich sag nur Feigenmarmelade mit karamellisierten Maronen).
Als Form könnt ihr z.B. diese (klick) verwenden. Die Form ist echt super, man kann sie sowohl auf dem Herd als auch im Ofen verwenden. Ihr könnt aber auch eine ofenfeste Pfanne verwenden.


Tarte Tatin mit Maronen & Salzkaramell

10 Maronen
50 g Zucker
½ - 1 TL Salz
25 g Butter
1 Apfel
1 (fertiger) Blätterteig

Die Maronen kreuzweise einschneiden und im Backofen bei 200°C 15 Minuten rösten und schälen. Die Äpfel in dünne Scheiben schneiden. Den Zucker in der Form karamellisieren lassen, Salz und Butter zugeben und gut verrühren. Die Form vom Herd nehmen, die Maronen hineingeben und die Apfelscheiben darüber verteilen. Den Blätterteig zurechtschneiden und über den Äpfeln legen, leicht andrücken. Den Teig mit der Gabel mehrmals einstechen und mit Wasser bepinseln. Die Tarte bei 200°C für 15 Minuten backen, bis der Teig schön gebräunt ist. Kurz abkühlen lassen und auf einen Teller stürzen.


Wer mag serviert die Tarte mit glatt gerührter Crème fraîche (ich hatte leider keine mehr da).


Viel Spaß beim nachbacken und genießt das Wochenende!

Simone













Mittwoch, 14. November 2012

Ravioli mit Kürbis - Gorgonzola - Füllung



Kürbis, Kürbis, Kürbis. Überall nur Kürbis, zumindest im www und beim örtlichen Gemüsehändler.
Aber immer nur Kürbissuppe oder die weltbeste Kürbistarte (hier)? LAAAANNNGWEILIG!!!! Dieses Mal gibt es selbstgemachte Ravioli mit einer Kürbis – Gorgonzola – Füllung. Eigentlich wollte ich statt Gorgonzola Taleggio verwenden, weil Kürbis & Taleggio einfach eine unschlagbare Kombi sind, allerdings kamen mir einige FC & Duisburg Fans in die Quere bzw. in die Türschranke der Bahn (und dann Gewinnt der FC nicht mal – man hat es schon schwer als Kölner/in in diesen Tagen/ Wochen...) so dass der Weg zum Lieblingsitaliener versperrt war. Also musste Ersatz her! Zum Glück schmeckt der „Ersatz“ ebenso gut zu Kürbis wie das „Original“ :-)




Ravioli mit Kürbis-Gorgonzola-Füllung


Nudelteig:
300 g (italienisches) Mehl Typ00
2 Eier
4 Eigelb
Salz

Das Mehl sieben, die Eier zugeben und einen glatten Nudelteig herstellen (evtl. müsst ihr noch etwas Wasser zugeben, so 1 – 2 TL). Den Teig für mind. 1 Stunde ruhen lassen.


Füllung:
1 Kürbis (ich habe einen Butternut verwendet)
2 EL Olivenöl
60 g Gorgonzola
40 g Parmesan
100 g Ricotta

Den Kürbis klein schneiden, in Olivenöl wenden und im vorgeheizten Ofen (ca. 200°C) weich backen (meiner ist leider etwas dunkel geworden). Sobald der Kürbis weich ist, diesen mit der Gabel „zermatschen“.
Gorgonzola, geriebener Parmesan und Ricotta mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Kürbis zugeben und alles gut miteinander verrühren.


Den Nudelteig ausrollen. Die Füllung auf die Nudelblätter geben (1 TL pro Nudel reicht) und mit einem Nudelblatt bedecken, ausstechen. Achtet darauf, dass ihr nicht soviel Luft zwischen Füllung und Teig habt und das der Nudelrand gut verschlossen ist.
Die fertigen Ravioli auf ein bemehltes Handtuch legen (evtl. mit Mehl bestäuben - nicht wie ich in Mehl wälzen...) und mit einem weiteren Handtuch abdecken, so trocknen sie nicht aus.


Nudeln in reichlich Salzwasser kochen, und mit einem Schaumlöffel herausnehmen.

Dazu gab es Salbeibutter mit Kirschtomaten.


Wünsche euch noch eine schöne Woche! Zum Glück ist morgen schon Vizefreitag – yeah!!!

Simone








Sonntag, 11. November 2012

Lecker Frankreich!


Habt ihr auch Lust auf einen (geschmacklichen) Kurzurlaub nach Frankreich? Vielleicht nach Paris?



Eclairs mit Karamellcreme



Karamellpudding:
½ Vanilleschote
250 ml Milch
1 Eigelb
70 g Zucker
2 EL Speisestärke
40 g Butter
100 g Sahne

Die Karamellcreme einen Tag vorher herstellen, da sie über Nacht kalt stehen muss!

Das Mark aus der Vanilleschote kratzen und beides zur Milch geben, aufkochen. Den Topf vom Herd nehmen und die Vanille für ca. 10 Minuten in der Milch ziehen lassen. Das Eigelb mit 30 g Zucker und der Speisestärke verrühren. Nach und nach die Milch zugeben und alles gut verrühren. Die Masse zurück in den Topf geben und nochmals 1 Minuten kochen lassen. Die Hälfte der Butter zugeben und gut unterrühren.
Den restlichen Zucker in einem Topf karamellisieren lassen, die restliche Butter zugeben und verrühren. Den Topf vom Herd nehmen und die Vanillecreme mit dem Karamell verrühren. Den Pudding in eine Schüssel füllen und mit Frischhaltefolie abdecken und über Nacht kalt stelle.

Brandteig:
50 ml Milch
40 g Butter
1 Prise Salz
65 g Mehl
2 – 3 Eier
Am nächsten Tag, die Milch mit der Butter und dem Salz aufkochen. Den Topf vom Herd nehmen. Das ganze Mehl in die Milchmischung geben und gut verrühren, anschließend den Topf wieder auf den Herd stellen und den Teig abbrennen (am Topfboden bildet sich eine weiße Haut).


Sobald der Teig abgekühlt ist (er sollte lauwarm sein), die Eier zugeben und zu einem glatten, glänzenden Teig verarbeiten. Die Masse in einen Spritzbeutel füllen und mit einer großen Sterntülle (Nr. 13) „Hundeknochen“ auf ein mit Backpapier ausgelegtem Backblech spritzen. Das Blech in den auf 220°C Ober-/ Unterhitze vorgeheizten Ofen für ca. 5 Minuten backen, anschließend die Temperatur auf 180°C reduzieren und weitere 20 Minuten backen. Die fertigen „Hundeknochen“ auf einem Gitter abkühlen lassen.


Schokoladenglasur:
160 g dunkle Schokolade
100 g Sahne
2 EL Zucker
Die Sahne mit dem Zucker aufkochen, die Schokolade zugeben und alles glatt rühren.

Die Sahne für den Pudding steif schlagen und den Karamellpudding unterheben.
Die Eclairs halbieren, die obere Hälfte mit der Schokolade bestreichen und kalt stellen. Den Karamellpudding in einen Spritzbeutel füllen und auf die untere Hälfte spritzen (ich habe vorher auch die untere Hälfte mit Schokoladenglasur bestrichen) und den Deckel wieder auflegen.


Reinbeißen!


Schönen Sonntagnachmittag!

Simone







Samstag, 3. November 2012

Neulich auf der Eröffnungsfeier....


im




Auch wenn ihr IHN bestimmt schon habt und nicht mehr missen wollt – gemeint ist natürlich euer Lieblingsitaliener, solltet ihr dieses kleine, feine Restaurant mal ausprobieren.

Nachdem ich mich auf der Eröffnungsfeier schon durch Focaccia, Vitello Tonnato, Carpaccio, Panzerotti, Tiramisu & Co. ins italienische Glück geschlemmt habe (natürlich nur in Häppchengröße... :-) ) musste gestern natürlich DIREKT noch die „richtige“ Speisekarte getestet werden.

Als Vorspeise gab es einen Vorspeisenteller für 2. Naja, hierbei handelt es sich nicht um einen Teller, sondern um drei Teller. Der erste belegt mit leckerem Prosciutto  (crudo & cotto), Salame und Coppa, der zweite mit Bresaola & Rucola und der dritte mit Vitello Tonnato.
Zum Hauptgang gab es hausgemachte Ravioli mit einer Käse – Speck – Füllung an Kirschtomatensugo und zum Nachtisch (natürlich – der Klassiker) Tiramisu (inkl. 2fachem doppelten Espresso/i). Es war wirklich sehr lecker. 
Begeistert hat mich vor allem, das wirklich jedes Gericht frisch zubereitet wurde (à la minute - wie der Franzose sagen würde). Gut, dadurch hat es bei dem ein oder anderen Gast etwas länger gedauert, aber dafür schmeckt es eben auch.

Aber jetzt muss ich wieder ab in die Küche – die nächste PAMK – Runde startet bald! Und die Rezepte wollen ja schließlich mal getestet werden....

Wünsche euch ein schönes, entspanntes Wochenende!

Simone

P.S. Ne Torte gab es natürlich auch. Gar nicht italienisch, aber trotzdem schokoladig lecker. Hmmmm!!! (Oben weiße Schokotorte, unten dunkle Schokotorte)